EWS 2017 #3: Ravanel und Callaghan triumphieren auf Madeira

EWS 2017 #3: Ravanel und Callaghan siegen auf Madeira

Nach zwei unglaublich harten Rennen auf Neuseeland und Tasmanien konnten Cecile Ravanel und Greg Callaghan das Rennen auf der Blumeninsel Madeira gewinnen.


Obwohl es an den beiden Renntagen nicht regnete, stellte die dritte Runde der Enduro World Series die wohl herausforderndste dar. Der Regen am Trainingstag hinterließ seine Spuren auf den eh schon anspruchsvollen Trails. Die Vielfalt der Strecke – von steilen und felsigen über lange und kraftraubende Sektionen – brachte eine Handvoll Fahrer zum Vorschein, die dieser gewachsen waren. Der Sieger auf Tasmanien Jesse Melamed präsentierte sich dabei wieder als heißer Aspirant auf den Gesamtsieg. Ein mechanischer Defekt auf Stage 7 beendete jedoch seine Titelträume. So war es der Ire Greg Callaghan (Cube Action Team) der den Gesamtsieg 5 Sekunden vor Martin Maes (GT Factory Racing) und Damien Oton (Devinci Global Racing) einfuhr.

Martin Maes kämpfte sich bis auf 5 Sekunden zurück an die Spitze.

Der glückliche Sieger nach dem Rennen: “Es war wirklich eine harte Woche. Ich wusste, dass viele Fahrer auf dieser harten Strecke mit ihren Mechanikern zu Gange sein werden. Also habe ich versucht Konstant zu fahren. Am Ende gab es so viele Fahrer, die dieses Rennen hätten für sich entscheiden können. Es war einfach der Wahnsinn!”

Kein seltenes Bild…

Rutschiger Boden und dichter Nebel erforderten Konzentration.

Vorjahressieger Richie Rude versuchte oben mitzuspielen, landete am Ende jedoch auf Platz 6. 

Anders sah die ganze Sache bei den Teilnehmerinnen aus. Cecile Ravannel wurde ihrem Status der dominierenden Fahrerin im Feld gerecht und siegte souverän vor Erzrivalin Isabeau Courdurier. Die Israelische Amateurin Israelin Noga Korem landete überraschend mit einer phänomenalen Performance auf Platz 3.

Ravanel danach im Interview: “Es war hart, es war sehr rutschig und Stage 3 ziemlich angsteinflößend. Die Mischung der Stages hat mir wirklich sehr gut gefallen.”

 

Weitere Infos zur EWS findet ihr unter www.enduroworldseries.com

 

Bild & Text: EWS

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