ABSA Cape Epic 2016: Rückblick auf das Finale

12 Jahre nach seinem ersten Cape Epic Titel, konnte Karl Platt das härteste Marathon-Rennen der Welt bereits zum fünften Mal für sich entscheiden. Zusammen mit seinen Teamkollegen verteidigte er bis zum Schluss souverän die Führung. Spitz und Langvad vom Team Specialized sicherten sich den 3. Gesamtsieg.

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6 Jahre hat der deutsche Marathon Meister Karl Platt auf diesen Moment gewartet. Nun hat er es geschafft. Mit einem üppigen Polster von 15 Minuten in der Gesamtwertung fährt er mit seinem Teamkollegen Urs Huber vom Team Bulls seinen bereits fünften Titel ein. Das schaffte zuvor nur der Schweizer Christoph Sauser. “Das ist einfach unglaublich,” so Platt wenige Sekunden, nachdem er über die Ziellinie fuhr, “scheinbar werde ich besser, je älter ich werde. Ich habe lange auf meinen fünften Titel gewartet, nun habe ich es tatsächlich geschafft.” Für seinen Teamkameraden Urs Huber war es der erste Titel.

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So sehen Sieger aus! Karl Platt sichert sich den 5. Cape Epic Sieg seiner Karriere

Den prestigeträchtigen Finaletappensieg konnte sich Cross-Country-Meister Manuel Fumic mit seinem Brasilianischen Teamkollegen Henrique Avancini sichern. Fumic überglücklich “Wir haben die ganze Woche versucht einen Etappensieg einzufahren. Erst beim Prolog, dann in Stage 4. Heute war unsere letzte Chance. Es gibt nichts besseres als den Finalsieg beim Cape Epic.”

Die Überraschungsfahrer Mathias Pfrommer und Nicola Rohrbach vom Team Centurion Vaude by Meerendal 2 krönen ihre beeindruckende Leistung über das gesamte Rennen hinweg und sicherten sich verdient den 2.Gesamtrang.

Nicht weniger überraschend war der dritte Gesamtsieg des dänisch-schweizerischen Frauen-Duos Annika Langvad und Ariane Kelinhaus. “Gerne hätten wir uns den Etappensieg heute geholt, Sabine und Yana waren am Ende jedoch zu stark. Den Gesamtsieg mit dem tollen Publikum hier zu teilen ist trotzdem etwas sehr schönes”, so Kleinhans, die nach dem nach intensiven Duellen erschöpft die vergangene Woche Revue passieren ließ. “Es war eine harte Woche für uns, weil im Laufe des Rennens Sabine (Spitz) und Yana (Belomoina) immer stärker wurden.”
Spitz und Belomoina bestätigten dies auch in der 7. und letzten Stage des Rennens mit einer starken Vorstellung und holten sich den insgesamt dritten Etappensieg.”Drei Etappen zu gewinnen haben wir uns gar nicht vorstellen können. Ich bin wirklich sehr froh dieses Jahr beim Cape Epic dabei gewesen zu sein”, so die 44-jährige Olympiasiegerin Spitz.

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Ariane Kleinhans und Annika Langvad auf dem Weg zu ihrem 3.Titel

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Ex-Tour de France Fahrer Uwe Boelts und Teamkollege Robert Sim führten bis zum Schluss souverän die Grand Masters-Wertung an.

Trotz zweimaligen Pannenpechs konnte Ex-Straßenprofi Udo Bölts mit Teamfahrer Rob Sim (Robert Daniel) den Gesamtsieg der Grand Masters-Wertung sichern und lag damit noch vor dem Schweizer Barti Bucher und dem Österreicher Heinz Zoerweg vom Team Meerendal BIXS KTM.

 

Die Ergebnisse im Überblick auf www.cape-epic.com

 

Text: ABSA Cape Epic   Bilder: ABSA Cape Epic

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