Paris- Roubaix 2016: The Hell of North

Am heutigen Sonntag geht das wohl berühmteste klassische Eintagesrennen in die bereits 114. Runde. Wir geben einen kleinen Ausblick, was die Profis erwarten wird.

Den Namenszusatz “The Hell of North” trägt Klassiker zu Recht, denn rund ein Fünftel des Rennens verläuft über Kopfsteinpflaster. Jeder der einmal einen kleinen Teil in einer Altstadt mit dem Rennrad gefahren ist, weiß dass sich solche Strecken in Sich haben. Eine Tortour für Mensch und Material.

Bei der diesjährigen 114. Auflage besitzt die 257,5 km lange Gesamtstrecke von Compiègne nach Roubaix einen Anteil von 52,8 km Kopfsteinpflaster. Die Passagen sind in 27 Segmente aufgeteilt, welche anhand ihrer Schwierigkeit mit 1-5 Sternen klassifiziert wurden. Ein Höhepunkt dieses Jahr wird wohl die 2,4 km lange Qual durch den Wald von Ahrenberg sein, welche 5 Sterne verliehen bekommen hat.

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Nachdem der belgische Fahrer Antoin Demoitiés beim Rennen Gent-Wevelgem diesen Jahres tödlich verunglückte, wird das Thema Sicherheit dieses Jahr ganz groß geschrieben. So richtet man sich mit dem Startzeitpunkt auch nach dem Fahrplan der französischen Bahn SNCF, da letztes Jahr trotz geschlossener Schranke einige Profis den Bahnübergang überquerten, um den Anschluss nicht zu verlieren.

Als Favoriten werden dieses Jahr der dreifache Sieger Fabian Cancellara und Weltmeister Peter Sagan gehandelt. Der letztjährige Sieger John Degenkolb kann leider aufgrund eines Trainingsunfalls im Januar dieses Jahr nicht teilnehmen.

 

Alle Highlights und Ergebnisse des heutigen Rennens gibt es in den nächsten Tagen bei uns im Überblick.

 

Text: Robin Wiemann   Bilder: A.S.O

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