EWS 2016 #4: Rude und Ravanel dominieren Tag 1 in La Thuile

EWS 2016 #4: Rude und Ravanel dominieren Tag 1 in La Thuile

Die EWS kehrt erneut nach La Thuile zurück. Mit epischen alpinen Singletrails ist die italienische Region im Schatten des Mont Blanc immer wieder ein Highlight im Rennkalender. Auch in diesem Jahr warten auf die Fahrer einige Herausforderungen. Dabei konnten die beiden Dauersieger Rude und Ravanel erneut brillieren und zeigten am ersten Tag ihre ganze Klasse. Die weiteren Highlights im Überblick.

Der erste Tag der La Thuile Enduro World Series powered by SRAM lieferte genau das Drama, was man von einem Rennen im Schatten des Mont Blanc auch erwarten konnte. Obwohl die Region auch als “kleines Sibirien” bezeichnet wird, wurden die 400 Fahrer von herrlichen Sonnenschein und stetig steigenden Temperaturen auf ihrem 2 Stündigen Anstieg zur ersten Stage des Rennens begleitet, die es mit epischen 900 Tiefenmeter in sich hatte.

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Cecile Ravanel nimmt die felsigen Passagen ganz locker.

Von der Hitze gänzlich unbeeindruckt zeigten sich die beiden Abo-Sieger Richie Rude (Yeti Fox Shox) und Cecile Ravanel (Commencal Vallnord Enduro Team), die sich ihren Weg eindrucksvoll durch die langen und teilweise steilen alpinen Trails bahnten. Unantastbar konnten beide alle 3 Stages des ersten Tages für sich entscheiden.

Sam Hill (Chain Reaction Cycles PayPal) gab ebenfalls vollgas und landete in allen Stages hinter Rude auf Platz zwei, musste aber noch über sich hinauswachsen um den Rückstand von 0:53:64 noch wett zumachen. Damien Oton (Devinci Global Racing), der seinen einzigen Sieg eines EWS Rennens in La Thuile feiern konnte, landete auf einem beachtlichen Platz 3.

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Bestätigte seine starken Leistungen der letzten Runde: Sam Hill landete auf allen drei Stages auf Platz 2.

Auch Isabeau Courdurier (SUNN) lieferte eine ganz starke Performance ab, blieb hinter Ravanel jedoch um ganze 1:04:61 zurück. Die deutsche ibis Cycles Fahrerin Anita Gehrig setzte ihre starke Saison fort und landete auf dem dritten Platz.

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Mit einem sehr guten dritten Platz hat Anita Gehrig für den zweiten Tag alle Möglichkeiten oben mitzumischen.

In Irland noch von Verletzungssorgen geplagt, für Adrien Dailly (Lapierre Gravity Repuplic) in der Männer U21-Wertung und beendete den ersten Tag als Führender. Sein Französische Lanzmann Sebastien Claquin (Rocky Mountain Urge bp) sitzt ihm mit nur 0:23:29 tief im Nacken, gefolgt von Vid Persak auf Platz drei mit +1:18:19 Rückstand.

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Adrien Dailly zeigt Nervenstärke und lässt die Verletzungssorgen hinter sich und fährt auf Rang 1.

Raphaela Richter (Radon Magura Factory Racing) ging als führende U21-Fahrerin aus dem ersten Tag hervor und startet für Tag 2 mit 0:51:99 Vorsprung auf Julie Devert. Martina Berta liegt mit 1:13:96 Rückstand auf Platz 3.

In der Masters-Kategorie führt Karim Armour, gefolgt von Chain Reaction Cycles PayPal Fahrer Nigel Page auf Platz zwei. Carles Barcons liegt mit 1:35:11 auf dem dritten Platz.

Für Tag zwei warten auf die Fahrer eine der steilsten Trailabschnitte der gesamten EWS. Wer diese Herausforderung am besten meistert und sich einen Platz auf dem Podium sichern kann, lest ihr in Kürze auf unsere Homepage.

Hier geht es zu den Highlights des 2. Tages.

Weitere Informationen zur EWS findet ihr auf www.enduroworldseries.com

 

Text: Pascal Fessler, EWS    Bilder: EWS

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