EWS 2016 #2: Rude und Ravanel Sieger in Argentinien

Staub, Staub und noch mehr Staub. So in etwa könnte man Runde 2 der diesjährigen EWS beschreiben, bei der Richie Rude und Ravanel erneut dominieren und sich den zweiten Sieg in Folge holen. Alle Ereignisse aus Argentinien in der Zusammenfassung.

Toni Ferreiro on stage 3, which he won.

Cecile Ravanel (Commencal Vallnord Enduro) und Richie Rude (Yeti/ Fox Shox) beendeten den Tag, wie sie ihn gestartet hatten – als Führende des Rennens. Nach 6 langen, staubigen Stages und 2  anstrengenden Renntagen, konnte das Duo Ravanel und Rude nach Runde 1 in Chile den zweiten Sieg in Folge feiern.

In der Männerwertung kristallisierte sich erneut Martin Maes (GT Factory Racing) als Rudes größter Herausforderer heraus, der sich jedoch am Ende des Rennens um 7 Sekunden Rückstand geschlagen geben musste. Sam Blenkinsop landete nach den gewonnen Stages 4 und 6 auf Rang 3.

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Tief hängender Neben sorgte am Trainingstag für eine einzigartige Atmosphäre.

Rude nach dem Rennen: „Es fühlt sich gut an, hier in Argentinien erneut einen Sieg einzufahren. Ich habe einfach versucht auf dem Bike zu bleiben und nicht zu viele Fehler zu machen. Es waren zwar ein paar dabei, aber nicht viele. Ich genieße es zu fahren und fühle mich Selbstbewusst.“

Doch auch die alte Garde spielt bei den oberen Plätzen mit. Nico Lau (Cube Action Team) beendete die Runde souverän als 5. Seine Landsmänner Jerome Clementz (Cannondale), Damien Oton (Devinci Enduro Racing) und Francios Bailly Maitre (BMC Factory Trailcrew) konnten ebenfalls solide Ergebnisse erzielen und bleiben im Gesamtklassement in Reichweite.

Welcome  to the Jungle:Toni Ferreiro auf Stage 3.

Bei den Frauen ließ Cecile Ravanel keinen Zweifel an ihrer Dominanz aufkommen und gewann insgesamt 5 (!) der 6 Stages. Mit dem Sieg der Stage 6 war nur Deputantin Casey Brown vom Trek Factory Racing Team in der Lage, Cecile´s sauberen Sieg aller Stages zu verhindern. Damit beendete sie die Runde als Zweite und zeigte, dass mit ihr zu rechnen ist. Isabeau Courdurier (SUNN) wurde dadurch auf Platz 3 zurückgedrängt. Bei den Frauen ist somit weiterhin alles offen.

Als eine der wenigen Fahrerinnen, die an den beiden Renntagen in Argentinien nicht stürzte, gab sich die Newcomerin erleichtert „War das ein Rennen! Ich bin nicht gestürzt, das war erst einmal mein Ziel. Es war sehr schwer den Flow zu finden. Ich bin sehr glücklich, es war ein super Wochenende für mich. Jetzt kann ich selbstbewusst den Rest der Saison angehen.“

Kaum ein Fahrer beendete das Rennen bei den schwierigen Bedingungen sturzfrei

Unter den U21-Fahrern stand am Ende Sebastian Claquin (Rocky Mountain Urge BP). Adrien Dailly (Lapierre Gravity Republic) landete auf Platz 2, gefolgt von Gustavo Ortiz auf Platz 3. Die Master Wertung gewann erneut Karim Armour noch vor Joe Lawwill (2) und Michael Broderick (3).

Das Siegerpodest von links nach rechts: Maes, Rude, Blenkinsop 

Nach einem spektakulären Rennen mit vielen neuen Gesichtern gab sich Direktor der EWS Chris Ball begeistert „Was für ein unglaubliches Rennwochenende. Der Staub war unglaublich und machte das Rennen total unvorhersehbar. Die letzten beiden Wochen in Südamerika waren genial. Nicht nur wegen den tollen Rennen, sondern auch wegen der außergewöhnlichen Gastfreundschaft, die uns die Einheimischen hier entgegen brachten.“

Weitere Informationen auf www.enduroworldseries.com

 

Text: EWS   Bilder: EWS

 

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